Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann | Frauenärztin Köln Lindenthal

Bioidentische Hormone

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100 Prozent Natur: Bioidentische Hormone

Alles, was gegen die Natur sei, habe auf Dauer keinen Bestand, meinte Charles Darwin. Es ist eine These, die jedem unmittelbar einleuchtet – auch dann, wenn er dem britischen Naturforscher kritisch gegenübersteht. In der modernen Hormontherapie jedenfalls hat sie ganz eindeutig ihre Bewandtnis. Auch in der Praxis von Dr. Barbara Fervers-Lippmann, wo Patientinnen ausschließlich mit modernen bioidentischen Hormonen therapiert werden, deren molekulare Strukturen eins zu eins jenen entsprechen, die unser Körper selbst produziert. Es ist völlig unmöglich, sie voneinander zu unterscheiden. Und das bedeutet: Bioidentische Botenstoffe aus pflanzlichen Quellen werden im Körper auf dieselbe Weise verstoffwechselt wie körpereigene Hormone – und arbeiten darum ebenso zuverlässig.

Aufgrund dieser Eigenschaft haben bioidentische Hormone die konventionelle Form der Hormonersatztherapie in den vergangenen Jahren verdrängt – und damit die Diskussion über Nebenwirkungen weitgehend verstummen lassen. Tatsächlich arbeitet die klassische Therapievariante lediglich mit hormonähnlichen Substanzen, die zu jenen des Körpers nur eine Verwandtschaft aufweisen. In ihrer molekularen Struktur unterscheiden sie sich von bioidentischen beziehungsweise natürlichen Hormonen deutlich. Aus diesem Grund sind Nebenwirkungen bei solchen Präparaten ungleich wahrscheinlicher.

Mehr Chancen als Risiken
Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts wurde die Hormonersatztherapie sehr kritisch hinterfragt. Heute weiß man, dass viele der ihr zugeschriebenen Gefahren weniger auf die Hormone selbst, sondern auf Fehler bei der Therapie zurückzuführen sind. So kann zum Beispiel dauerhafter Östrogenmangel bei älteren Frauen bewirken, dass sich Kalk an den Wänden der Blutgefäße ablagert. Beginnt man erst dann eine Therapie, können Hormone zur Folge haben, dass sich die Plaques lösen und Blutgefäße verstopfen – mit der Folge von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Startet die Hormontherapie dagegen gleich nach der letzten Regel oder zu Beginn der Beschwerden, vermögen es Östrogene vielmehr, vor Arteriosklerose und somit vor Infarkten zu schützen. Auch die in der Vergangenheit häufig angeführte Gefahr eines Tumorwachstums durch die Hormonersatztherapie ist geringer als viele glauben. Zahlreiche Studien der jüngeren Zeit bestätigen dies. Doch fest steht, dass in jedem Fall aufs Neue der Nutzen gegen das Risiko abzuwägen und die jeweils beste Form des Hormonersatzes zu finden ist.

Stresshormone: Peiniger bei Dauerbelastung
Es gibt kaum einen Prozess im Körper, an dem Hormone nicht beteiligt sind. Bei Stressreaktionen sind es so viele, dass sie wie in einer Kaskade ausgeschüttet werden. Seit Urzeiten stellen sie unseren Körper bei Gefahr auf Angriff oder Flucht ein – und damit auf Aktivitäten, durch die der Organismus die Stresshormone wieder herunterfahren kann. Heute ist das oft nicht mehr möglich: Eine Mutter, die sich zwischen Job und Haushalt aufreibt, bleibt in der Regel auf ihren hohen Werten sitzen, ihr Stress wird chronisch. Die Folgen des Daueralarms schlagen sich nieder in einem schwächelndem Immunsystem, in Magen- und Darmproblemen, in Herz-Kreislauferkrankungen, Schlafstörungen oder Depressionen – um nur einige Probleme zu nennen.

Dr. Barbara Fervers-Lippmann bekämpft die Auswirkungen von Stress auf den Zell- und Organstoffwechsel insbesondere durch den Einsatz vieler verschiedener Mikronährsoffe. Auf der Basis eingehender Blutuntersuchungen kommen spezifische Aminosäuren zum Einsatz, Vitamine und Mineralstoffe wie Selen, Zink oder Magnesium. Mit ihnen erhöht Dr. Fervers-Lippmann je nach Zusammensetzung unter anderem die Stresstoleranz und die antioxidative Kapazität, mindert Entzündungen und verbessert den zellulären Energiestoffwechsel.

Hand in Hand mit der Natur
Vor dem Hintergrund aller dieser Aspekte erscheint der Standpunkt mancher Frauen, Hormonbeigaben widersprächen dem Gang der Natur, nicht haltbar.
Das Gegenteil ist der Fall: Gerade durch die exakte Erforschung des Organismus respektiert das Verfahren die Vorgaben der Natur und wird ihr durch adäquate Korrekturen gerecht.

Nach der Meinung des Philosophen Arthur Schopenhauer liegt der Natur ausschließlich unser Dasein am Herzen – unser Wohlsein dagegen ist ihr egal. Daraus lässt sich auch herauslesen: Für unser Wohlergehen sind wir selbst verantwortlich. Und Hand aufs Herz: Wären wir nicht dumm, wenn wir uns dieser Verantwortung entzögen?