Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann | Frauenärztin Köln Lindenthal

Der psychosomatische Ansatz

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Weil der Mensch im Ganzen zählt.

Die Sehnsucht nach dem Ganzen ist so alt wie der Mensch und hat seit Jahrtausenden unzählige Denker herausgefordert und inspiriert. Einer der berühmtesten ist Platon, von dem eine Erkenntnis stammt, wie sie aktueller kaum sein könnte. „Dies ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht voneinander getrennt werden kann“, schrieb der griechische Philosoph 400 Jahre vor Christus.

Auch wenn sein Seufzer im 21. Jahrhundert zunehmend Gehör findet, ist diese interdisziplinäre Auffassung der Heilkunst nach wie vor nicht selbstverständlich. Anders bei Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann: Als Gynäkologin und Psychotherapeutin, Hormonspezialistin, Präventionsmedizinerin und Geisteswissenschaftlerin hat sie diesen Ansatz von Beginn an zu ihrer Maxime gemacht.

Die Seele – ein medizinischer Faktor
Wenn ein Botaniker sich für eine Blume interessiert, endet sein Blick nicht bei jenem Teil, der sichtbar aus dem Boden wächst. Vielmehr wendet er sich auch dem Wurzelgeflecht und sogar dem Erdreich zu, aus dem die Pflanze sprießt. Er weiß: Nur so kann er sie von Grund auf verstehen.

Auf eine ähnliche Weise betrachtet Dr. med. Fervers-Lippmann die psychische, nicht immer offensichtliche Dimension ihrer Patientinnen parallel zu den Analysen des Körpers. Denn die Wechselwirkungen zwischen der Seele und dem Organismus sind so vielfältig wie komplex und haben einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Entstehung von Krankheiten.

Genauer: So wie Asthma, Magen-Darmbeschwerden oder Herzprobleme zuweilen psychischen Ursprungs sind, können Panikattacken und Schlaflosigkeit durchaus körperlich – zum Beispiel hormonell – bedingt sein. Dr. med. Fervers-Lippmann ist diesem Beziehungsgeflecht mit Erfahrung und Know-how auf der Spur und so in der Lage, viele Probleme an der Wurzel zu packen.

Stress und Burnout: Selbst ist der Mensch
Die beste Freude sei wohnen in sich selbst, sagte Goethe. Der Gedanke hat mehr Gewicht, als dem Dichter vielleicht bewusst war. Denn diese innere Freude und Ausgeglichenheit sind ein Schatz, mit dem sich vielen Fährnissen und Anforderungen unserer Tage die Stirn bieten lässt. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist es ja weniger der Leistungsdruck an sich, der Phänomene wie Stress und Burnout verursacht. Das Problem liegt vielmehr in einer mangelnden Einbettung in übergreifende Sinnbezüge. Sie wirken wie ein inneres Geländer und verleihen dem Selbst Halt und Orientierung, Klarheit und Kraft. Wer darüber verfügt, bewältigt nicht nur schwierige Herausforderungen weitaus besser. Er hat auch Spaß daran. Dr. med Fervers-Lippmann besitzt ein gutes Gespür dafür, ob und an welchen Stellen dieses Geländer brüchig ist und weiß, wie man es wieder instand setzen kann.

Darüber hinaus ist sich die interdisziplinär denkende Ärztin bewusst, dass Stress und Burnout mitunter auch auf organische Ursachen zurückgehen. So kann zum Beispiel der hormonelle Status aus dem Takt geraten sein. Durch die Beigabe von Vitalstoffen – etwa Enzyme oder Vitamine – lassen sich in so einem Fall die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Hormone wieder ins Gleichgewicht kommen und Erschöpfungssyndrome vermieden werden.

Die Gynäkologie als Beziehungsmedizin
In der Frauenheilkunde sind die Wechselwirkungen so zahlreich, dass man sie als die Beziehungsmedizin schlechthin bezeichnen kann. Schließlich ist ihr Gegenstand die Geschlechtlichkeit und darum prinzipiell komplementär zu denken. Das bedeutet auch, dass die Möglichkeiten der medizinischen und lebensweltlichen Einflussnahme erheblich sein können – wenn man weiß, wie man sie erkennt, wie man sie bewertet und wie man sie nutzt.

Neue Perspektiven hinsichtlich dieser Möglichkeiten eröffnet die Epigenetik. Der Forschungszweig zeigt, dass unsere Gene nicht die unumstößlichen und unbeeinflussbaren Gegebenheiten sind, als die sie immer gesehen wurden. Tatsächlich unterliegen sie besonderen An- und Abschaltmechanismen, die durchaus auf unseren Lebensstil reagieren. In erster Linie geschieht dies im Mutterleib, während der ersten Lebensjahre sowie in der Pubertät. Aber auch in allen anderen Lebensphasen beeinflussen Faktoren wie Ernährung, Stress und dergleichen mehr das Verhalten und somit das Wesen unserer Gene.

Solche und ähnliche Phänomene bringt Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann in ihren Sprechstunden ans Licht und erhellt so die Situation ihrer Patientinnen – selbstverständlich mit einem Höchstmaß an Diskretion und Fingerspitzengefühl. Für ein besseres Verständnis subtiler Zusammenhänge. Für mehr Kraft in Familie und Beruf. Und für ein gesundes, harmonisches Leben.