Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann | Frauenärztin Köln Lindenthal

Wechseljahre

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Lebensfreude statt Leidensstolz

Geht es nach Federico Fellini, ist die Moral ein ständiger Kampf gegen die Rebellion der Hormone. Die Ansicht des italienischen Filmregisseurs stammt unverkennbar aus einer Zeit, in der sich die Vorstellung von den Hormonen noch fast ausschließlich um die Pubertät, die Fruchtbarkeit, die Lust rankte. Doch längst wissen auch Laien: Dies alles sind wichtige, aber bei weitem nicht erschöpfende Gebiete, auf denen die Hormone eine Rolle spielen. Tatsächlich ist ihre Aufgabe ungleich umfassender und komplexer.

Hormone sind unentbehrlich
Obwohl nur in winzigen Mengen nachweisbar, übermitteln die chemischen Botenstoffe Nachrichten zwischen Organen und einzelnen Zellen und sorgen so dafür, dass alle Prozesse im Körper richtig ablaufen. Eine ausgewogene Hormonbalance ist darum die Grundvoraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Gerät das hochkomplexe System der Hormonausschüttung einzelner Organe wie der Eierstöcke oder der Bauchspeicheldrüse dagegen nur minimal aus dem Gleichgewicht, sind Störungen und Krankheiten die Folge. Dabei können die Beschwerden die Haut und die Muskeln ebenso betreffen wie die Knochen, das Gehirn, den Blutdruck sowie die seelische Ausgeglichenheit, den weiblichen Zyklus oder die Libido.

Wechseljahre als Herausforderung
Ohne Hormone läuft nichts. Und genau das kann jenseits des 35. oder 40. Lebensjahres zum Problem werden: Die Hormonproduktion beginnt zu sinken, die Wechseljahre stehen vor der Tür. Dass deren Auswirkungen gefürchtet werden, ist nur zu verständlich: Sie minimieren die Leistungsfähigkeit, den Antrieb und die Lebensqualität zum Teil entscheidend. Sei es das Wachstumshormon für Fettreduktion, Muskelaufbau und Zellwachstum, oder seien es die Geschlechtshormone Östrogen, Testosteron und Progesteron sowie das Vorläuferhormon DHEA für die körperliche, geistige und sexuelle Kraft: Sie alle stehen ab der Lebensmitte nicht mehr so selbstverständlich zur Verfügung wie in jungen Jahren.

Hormonmangel – Frauen leiden besonders
Die Hormonumstellung trifft gerade Frauen hart. Schließlich erleben sie die inneren und äußeren Veränderungen ihres Körpers ungleich stärker als Männer. Besonders augenfällig wird dies in der Pubertät, in der Mädchen ganz elementaren Wandlungen unterworfen sind, während der Körper von Jungen lediglich größer wird. Dazu kommt: Bis zur Mitte des Lebens stehen Frauen noch unter dem Schutz des Geschlechtshormons Östrogen, das ihre Gesundheit im Vergleich zu jener von Männern privilegiert. Doch mit den hormonellen Umstellungen der Wechseljahre ändert sich auch dies. Die harte Wahrheit ist: Die Natur sorgt für Frauen nur bis zum Ende der Fruchtbarkeit – und betrachtet die Jahre danach als eine Art Zugabe.

Die Lösung: Hormontherapie als Filigranarbeit
Wenn die Natur die Hormonproduktion herunterfährt und unser Leben mit den typischen Beschwerden der Wechseljahre beeinträchtigt – müssen wir das hinnehmen? Nein. Denn heute können hormonelle Defizite durch gezielte Beigaben gut kompensiert werden. Vorausgesetzt allerdings, man ist auf diesem höchst kniffligen Terrain zu Hause. So wie die Hormon- und Stoffwechselspezialistin Dr. med. Barbara Fervers-Lippmann, die sich der Endokrinologie seit Jahrzehnten widmet – mit Leidenschaft, Akribie und großem Wissen. Und das ist auch nötig, denn nur wenige Gebiete der Medizin erfordern so viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl wie der Umgang mit Hormonen. Ihre Verabreichung erfolgt in der Praxis am Stadtwaldgürtel auf der Basis exakter individueller Analysen, genau auf die Patientinnensituation zugeschnitten, unter regelmäßiger Kontrolle sowie nach dem Leitsatz „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“.